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 Nach Regen kommt Sonne...
Nachricht gesendet Donnerstag, 30. Mai 2013

BLUE HEAVEN LOFT: Wir sind vorsichtig in die Saison 2013 gegangen. Nichts wurde forciert, sondern wir warteten geduldig auf besseres Wetter, das doch irgendwann kommen musste. Aber es kam nicht. Unsere Tauben flogen bei wechselhaftem Wetter von Soissons (198 km), aber im Hinblick auf den Nationalflug von Bourges waren wir letztendlich gezwungen, unsere Tauben mit nach Orléans (400 km) zu geben. Für viele ein Glücksspiel aber durchaus machbar, wie sich später zeigen sollte.

Der Auflass in Orléans erfolgte um 9.30 Uhr. Die Wetterverhältnisse waren alles andere als optimal. Die Sonne war nicht mit von der Partie, der Himmel war also überwiegend bewölkt und sandte dazu hin und wieder einen Regenschauer. Die zuerst angekommenen Tauben erreichten 1.200 m/min. Das bedeutet, dass sie unterwegs viele Hindernisse überwinden mussten. Natürlich hatte ich auch Angst vor den Folgen und was kommen würde. Der gesamte Schlag war unterwegs, und wir spielten eigentlich mit dem Feuer. Aber unsere Angst und unser Stress waren unbegründet, denn unsere Tauben fielen wie die Perlen an der Schnur vom Himmel. Wir bekamen fast 50 Tauben in einer knappen halben Stunde nach Hause. Das Ergebnis darf sich sehen lassen, und der Gewinn von 41 Preisen mit 66 eingesetzten Tauben (63%) lässt das Beste für den ersten Nationalflug von Bourges am 25. Mai hoffen. Für uns wieder einmal der Beweis, dass man mit gut trainierten Tauben ziemliche Risiken eingehen kann, ohne große Folgen befürchten zu müssen.
Und dann kam die Woche vor Bourges. Das Wetter spielte absolut nicht mit. Es hieß, zwischen den Regenschauern zu trainieren, aber dafür muss man zu Hause bleiben und sein. Aber obwohl wir diese Möglichkeit hatten, konnten wir wirklich keine Lücke im schlechten Wetter finden, die es uns erlaubt hätte, die Tauben auf 30 bis 40 km wegzubringen, wie wir das normalerweise jede Woche machen, um das Vertrauen noch weiter zu festigen, was wir doch für eine zusätzliche Motivierung halten. Darüber hinaus kommen sie von diesen Flügen schon spielend leicht nach Hause. Die Schläge und Fenster bleiben dann für etwa 20 Minuten geschlossen. Sie können sich vorstellen, welch ein Fest das jedes Mal ist, wenn sie ihre bessere Hälfte wiedersehen. Sind sie dann drinnen, werden sie wieder getrennt und gefüttert. Am Einsatztag gehen wir etwas anders vor. Wir sorgten zuerst dafür, dass alle Tauben gefressen und getrunken haben. Danach brachten wir zum ersten Mal in dieser Saison die Nistschalen auf den Schlag und ließen auch die Weibchen auf den Schlag. Etwa 10 Minuten lang durften sie wie spielende Kinder das Zusammensein genießen. Wenn Männchen und Weibchen dann zusammen in ihrer Nistzelle sitzen, werden sie eingesperrt und wenige Augenblicke später aus der Nistschale genommen und in den Korb gesetzt. Meine Frau ist dabei sehr geschickt. Im null Komma nichts schnappt sie sich die Tauben und reicht sie mir an. Das angekündigte schlechte Wetter kann doch nicht ewig dauern, also hoffen wir, dass die Tauben am Samstag, dem 25. Mai frühzeitig aufgelassen werden. Wir sind voller Erwartung.

Ein Leser reagierte auf meinen Artikel, in dem ich mich über lesbische Weibchen beklage. Er schreibt mir in einer E-Mail, dass bei ihm die lesbischen Weibchen am besten fliegen. Unsere Antwort darauf ist kurz. Bei denjenigen, die nur mit Weibchen auf Witwerschaft spielen und die Männchen zu Hause auf ihre Partnerinnen warten lassen, ist es vielleicht möglich, dass lesbische Weibchen erfolgreich sind. In dem Fall spielt es keine Rolle, ob das heimkehrende lesbische Weibchen seine Gefühle und Zuneigung seinem Männchen zeigt oder nicht. Bei uns jedoch, die wir auf totaler Witwerschaft spielen (Männchen und Weibchen werden also jede Woche auf demselben Flug mitgegeben), passen lesbische Weibchen nicht ins System. Unsere Vögel sind nicht so dumm, dass sie nicht merken, dass ihre besseren Hälften ihnen die kalte Schulter zeigen und wenig Interesse für sie haben. Man soll nur nicht glauben, dass so ein Vogel sich dann noch besonders anstrengt, um schneller nach Hause zu kommen. Davon kann dann keine Rede mehr sein. Ein Vogel, der auf totaler Witwerschaft gespielt wird, braucht eine feurige Täubin, die ihn liebkost und auf ihn fliegt, wenn er in der Nistschale liegt und ruft. Dass nennen wir Motivation, wofür ein Vogel alles aus sich herausholt. Bei uns Männern sieht das nicht anders aus. Wenn man seiner Frau egal ist, wenn sie nicht auf das, was man tut, reagiert, gleichgültig gegenüber deinen Avancen (Liebeserklärungen) ist und sie dich regelmäßig abweist, wenn du Sex haben willst, dann entstehen große Probleme, denn dadurch gibt es mit Sicherheit Misshelligkeiten. Und wetten, dass ein Mann dann in neun von zehn Fällen anderenorts seine Zuflucht sucht. Ein Mann, der zu Hause Geborgenheit, Zuwendung und Liebe vermisst, wird all das woanders suchen. Männer bleiben Jäger, während Frauen meistens bereit sind, sich fangen zu lassen. Und wenn die Frau dann deswegen ihre Unzufriedenheit zu erkennen gibt, braucht man ihr nur zu antworten: „Willst du denn einen Mann, den eine andere nicht will?“ Erfolg garantiert.

Samstag, der 25. Mai 2013: Bourges ist geflogen.
Es hieß arbeiten. Bei wechselndem Wind, der von ONO nach NNW drehte, war es gar nicht anders möglich, als dass der Flug zu einer schweren Aufgabe wurde. Unsere Vermutungen wurden bestätigt, als die ersten gemeldeten Tauben mit Geschwindigkeiten von knapp über 1100 m/min den heimatlichen Schlag erreichten. Auf BLUE HEAVEN LOFT waren wir wie gewöhnlich voller Spannung. Nach dem Auflass um 9.05 Uhr war es klar, dass wir vor 16 Uhr drehen mussten (Entfernung 460,720 km), um national unter den ersten 100 zu sein. Wir hatten 64 Tauben eingesetzt. Davon machen mindestens 38 Preis, also beinahe 60%, dazu 7 oder 8 Tauben unter den ersten 100 national. Doch gar nicht so schlecht für einen alten Mann von 78 Jahren, dessen Tauben erst zum zweiten Mal in dieser Saison an einem Flug von mehr als 400 km teilnahmen. Bei OBRAFO wurde es der 3., 6., 7., 10., 14., 15. usw. gegen 870 Tauben.

"LAILA" von BLUE HEAVEN LOFT gewinnt am
vergangenen Wochenende in Bourges National:
12. Provincial gegen 1969 alte Tauben.
Klicken Sie für den Stammbaum von "LAILA"
Foundation Birds
in "BLUE HEAVEN LOFT"

 

Etwas ist auffallend und bemerkenswert, und das ist die Diskussion über Essig und andere Säuerungsmittel im Trinkwasser für Tauben. Einige Wissenschaftler haben ihren Standpunkt über den Gebrauch von Essig und anderen Säuerungsmitteln im Trinkwasser unserer Tauben klar gemacht. Bis heute wurden Essig und Co immer als heilsam wirkend angepriesen.

Ein Muss in den aktuellen
Wetterbedingungen.

Aber was sagt der erste dieser Wissenschaftler jetzt? Er behauptet, dass Essig und Co im Trinkwasser bei Sporttauben im Gegenteil gerade E-Coli und Paratyphus fördern. Die zweite Quelle ist ebenfalls deutlich, und die sagt: „Man hat immer gedacht, dass Essig dem Ausbruch von Adeno und E-Coli vorbeugen könnte, aber das hat sich, angesichts dessen, dass es in diesem Jahr auf jedem Schlag Ausbrüche gegeben hat, als nicht richtig erwiesen.“ Bis heute ist die wahre Ursache dafür noch nicht bekannt. Auch wir haben es in diesem Jahr – das konnte man im vorigen Artikel lesen – mit diesen doch nicht einfach zu behandelnden Krankheitserscheinungen zu tun bekommen. Nur eine richtige Diagnose und Behandlung, die mit knapper Fütterung mit leichtem Futter einhergeht, kann hier das Blatt wenden. Wir sind jedoch auch neugierig, wie lange wir vom Herpes-Virus verschont bleiben, denn dagegen haben wir vernünftigerweise geimpft.
Zur Zeit fliegen und trainieren unsere Jungtauben wieder mehr als eine Stunde am Tag. Und ja, ich weiß es und bin auch sicher, wenn das Wetter demnächst wieder besser wird, müssen sie in den Korb. Es ist höchste Zeit, sie gründlich anzutrainieren.
Wir halten Sie auf der Höhe, denn nach Regen kommt immer Sonne.
Noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal, denn dann sind wir wieder da mit unter anderem einem Text, den wir für Sie gelesen haben: „Niederländer entwickelt als Erster Viagra für Damen: Neue Tablette macht Frauen (mehr) Lust.“
Bis dann!

Ihr Diener

THE LOST SON


In BLUE HEAVEN LOFT stellen die Krähen sicher, dass der Falke weg bleibt. Schauen Sie...

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