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 Morgen wird alles besser...
Nachricht gesendet Donnerstag, 16. Mai 2013

1. Mai, die Verführung war groß. Die Sonne stand hoch am Himmel, aber trotzdem haben wir unsere Tauben wieder zu Hause behalten. Ein kalter Nordostwind der Stärke 3 bis 4 schreckte uns ab. Natürlich bin ich angespannt, da jeder jetzt voll und ganz in die Saison gestartet ist, und manche Züchter am kommenden Wochenende sogar schon von Pithiviers spielen, und das sind doch immerhin schon 350 km. Und BLUE HEAVEN LOFT ist noch nicht dabei. Aber keine Sorge, wir halten das Ruder fest in der Hand, und mit gut trainierten Tauben ist jedenfalls viel möglich.

Was das betrifft, sind wir im Plan. In der letzten Aprilwoche haben wir die Verdunkelung bei den alten und jährigen Tauben beendet. Von dem Moment an haben wir einen höheren Gang eingelegt. Morgens von 7 bis 8 Uhr fliegen die Weibchen und von 8 bis 9 Uhr kommen die Männchen an die Reihe. Jedes Mal eine volle Stunde. Am Nachmittag wiederholen wir diese Rotation, aber dann von 16 bis 17 Uhr für die Reiseweibchen und von 17 bis 18 Uhr für die Vögel. Mit zwei Stunden Training am Tag nimmt die Kondition schnell zu. Es muss jedoch auch gesagt werden, dass wir der Fütterung viel Aufmerksamkeit widmen. Zu solch einem Training gehören auch etwas kräftigere Mahlzeiten. Ein Esslöffel pro Taube ist bei Weitem nicht genug. Es gibt Tauben, die etwas mehr benötigen als der Durchschnitt. Darauf muss man achten, und diesen Tauben kann man am besten etwas zusätzlich geben. Aber man muss dabei aufpassen.

In BLUE HEAVEN LOFT gibt es ein paar Schlaumeier, die regelmäßig nach dem Training in den Schlag stürmen, um zuerst in die Nistzelle des Nachbarn zu fliegen und dort ein paar Körner stehlen. Sie tun das immer wieder, bis der Bewohner dieser Nistzelle erscheint, und dann machen sie sich schnell aus dem Staub. In der Regel kommt es nur selten zu einem Kampf. Aber es fällt doch auf. In jedem Abteil gibt es für gewöhnlich auch einen Vogel, der sich auf dem Fußboden als Herrscher aufspielt. Ich sehe das nicht gern, denn er hindert die anderen Schlagbewohner daran, genügend zu fressen und zu trinken, und er selbst nimmt aufgrund seiner starken Beschäftigung auch zu wenig Futter auf. Wir sperren solche Burschen regelmäßig ein und mit Sicherheit nach dem Abendtraining. Und ob seine Schlaggenossen das sehen und wissen? Begierig nehmen sie diese gebotene Chance wahr. Züchter zu sein, bedeutet nicht nur, etwas Futter und Wasser hinzustellen. Man muss auch ein wachsames Auge haben, um zu erkennen, was sich auf dem Schlag abspielt. Das ist auch der Grund, warum wir ihnen regelmäßig einen Teelöffel HERBOMIX (HAP) oder ALL IN ONE Grit von Versele Laga in ihren Nistzellen geben. Sie warten darauf, als wäre es ein Dessert nach einer üppigen Mahlzeit.

Ich bemerke auch, dass die Tauben so eine engere Bindung an ihre Nistzelle bekommen. Das kommt wahrscheinlich auch dadurch, dass wir sie zwei Mal täglich in ihrer Nistzelle füttern. Die Tauben werden auf die Art auch vertrauter mit der Hand ihres Herrn. Wenn es etwas gibt, das ich auf dem Schlag nicht haben will, so ist das eine scheue Taube. Darunter verstehen wir eine Taube, die aus der Nistzelle flüchtet, sobald der Züchter Anstalten macht, sie in die Hand zu nehmen. Dasselbe gilt auch für Tauben, die vom Nest laufen, wenn man sie kurz anfassen will. Solche Tauben bekommen bei uns einen Minuspunkt, und es müssen schon sehr Gute mit prächtigen Ergebnissen sein, denn sonst fliegen sie gnadenlos raus.

Ich lerne noch jeden Tag etwas dazu: Aus einer Studie über verheiratete Paare geht hervor, dass 28 Prozent der Frauen finden, dass sie nach der Hochzeit zu wenig Sex haben, weil der Mann nicht dazu aufgelegt ist. Die Autorin Cox meint sogar, dass diese Erscheinung aus der Urzeit stammt. Damals gaben sich die Männer auch keine Mühe mehr, nachdem sie die „Beute“ erobert hatten. Laut dieser Expertin sinkt bei verheirateten Männern und Frauen die Sexfrequenz. So haben Paare, die länger als zwei Jahre zusammen sind auffallend weniger Verkehr als Liebende, die einander erst kurze Zeit kennen. Und ich dachte, dass ich unnormal wäre. Aber das bin ich also nicht, da ich immer auf das eingehe, was eine Frau verlangt und am liebsten hat: Sex.  

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bequem zu verwenden

BLUE HEAVEN LOFT: 11. Mai: Alte und jährige Tauben sind mit nach Soissons. Sie flogen in der vergangenen Woche zwei Mal von Momignies mit vorher jeweils einem Flug von 30 km am Tag vor dem Einsetzen. Beide Flüge verliefen nicht zu unserer Zufriedenheit, die Serienergebnisse ließen auf sich warten, und zwischen unseren Testpiloten wurde gewaltig aufgeräumt. Ungefähr ein Drittel blieb weg. Das ist auf ihre ungenügende Erfahrung zurückzuführen, weil wir in ihrem Geburtsjahr 2012 zu lange mit dem Antrainieren gewartet hatten. Diejenigen, die jetzt noch da sind, werden wir zusammen mit den Jungtauben weiter trainieren und spielen. Aber die Schlussfolgerung steht fest: Wir werden 2013/2014 nicht mehr mit Jungtauben experimentieren, die bis September in eine offene Voliere eingesperrt und erst danach auf den Reiseschlägen eingewöhnt werden. Es ist aber bewiesen, dass das alles möglich ist, doch wie viel Anstrengung und Geduld kostet es, um sie als Jährige mit Erfolg spielen zu können!
Beim Einkorben für Soissons sagte uns jemand, dass er mit seinen Tauben nicht teilnehmen könne. Ein paar Stunden vorher hatte uns jemand aus seiner Familie in einem Gespräch erzählt, dass der betreffende Mann seine Tauben nicht spielen könnte, da sie sozusagen krank wären. Aber das waren sie eigentlich nicht. Sie waren allerdings alle zu leicht und zu mager. Aber der Tierarzt hatte nichts gefunden, weder im Kot noch in der Kehle, und sogar bei einer Blutuntersuchung war nichts Unnormales festgestellt worden. Es handelte sich hier um 15 Witwer, die auf drei Abteilen verteilt saßen. Der Tierarzt löste schließlich das Problem. Weiter oben in diesem Artikel habe ich auch schon darüber geschrieben. Bei diesem speziellen Fall saß in jedem Abteil ein Vogel, der den Fußboden beherrschte, der ständig aufpasste und seinen Schlaggenossen nicht erlaubte, ausreichend zu fressen und zu trinken. Darüber hinaus nahm der betreffende Züchter jedesmal nach einer halben Stunde die Futterrinne weg, sodass die Tauben nicht genügend Gelegenheit hatten, sich zu sättigen. Sie litten also Mangel, was zu erheblichen Beschwerden führt, denn Tauben, die nicht genug zu fressen und zu trinken bekommen, können keine Preise gewinnen. Einzig und allein Stress und Abmagerung ist ihr Schicksal. Da kann man mal wieder sehen, dass eine kleine Unaufmerksamkeit große Folgen haben kann. Also aufpassen und nicht mit dem Eingreifen warten, wenn so etwas auf dem Schlag passiert.
Unsere Jungtauben 2013 fliegen und trainieren gut, mindestens eine Stunde pro Tag, allerdings mit den Ballons als Schreckgespenst. Leider gab es bei uns in diesem Jahr einen Ausbruch von ADENO-COLI mit schlechtem Kot und Erbrechen als Folge. Bis jetzt wurden wir davon verschont, aber ein paar Zuflieger, die in der Woche vorher auf dem großen Einflug ihren grünen Kot und Erbrochenes hinterlassen haben, haben unsere Tauben vielleicht angesteckt. Unmöglich, so eine Entwicklung zu verfolgen. Die Adeno-Kapseln von unserem Tierarzt Raf Herbots haben wir immer im Haus, und die sorgten, zusammen mit leichter und knapper Fütterung, schnell für Besserung. Eigentlich ist es sehr schwer, dem zu entgehen, egal wie sorgfältig man auch darauf achtet. Ein magerer Trost ist es jedoch, dass es besser ist, dass sie jetzt damit angesteckt wurden, als dass es mitten in der Reisesaison passiert wäre.
Sonntag, 12. Mai: Der Flug von Soissons hat wieder die Suppe versalzen. Die Wetterverhältnisse waren nicht gut. Regenschauer aus drohenden und tief hängenden Wolken auf der ganzen Flugstrecke mussten überwunden werden. Obwohl ein starker Südwestwind zu Hilfe kam, wurde es keine leichte Aufgabe. Die Folge: Unregelmäßige Ankünfte und einige Tauben, die am Nachmittag noch fehlten. Wir lassen aber den Kopf nicht hängen, denn das Spiel ist nun einmal in Gang gekommen, und BLUE HEAVEN LOFT hält schon Ausschau nach dem kommenden Mittelstreckenflug am nächsten Samstag, dem 18. Mai.

Kurz noch dies: Ich, der ich dachte, dass mich nichts kleinkriegen könnte, wurde kürzlich eines Besseren belehrt. Mitte dieser Woche bekam ich plötzlich heftig schmerzende Stiche im Rücken. Die gesamte Nachbarschaft hat es sicher gehört, denn jedes Mal, wenn ich mich nach vorn beugte und dann wieder aufrichtete, schrie ich vor Schmerz und das mindestens genauso laut wie ein abgestochenes Schwein. Wenn man niemals Medikamente genommen hat, niemals Antibiotika geschluckt hat und nun gezwungen ist, den Arzt aufzusuchen, hat man doch so seine Probleme damit. Genauso erging es mir. Das Urteil war schnell gefällt. Diagnose: Hexenschuss, und es musste dringend eine Behandlung mit einem entzündungshemmenden und schmerzstillenden Mittel, das neu auf dem Markt ist, begonnen werden. VIMOVO heißt das Produkt. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem in den Medien fast täglich darüber geschrieben wird, dass entzündungshemmende Mittel nicht länger ohne Rezept über den Ladentisch gehen dürfen. Ich hatte aber keine Wahl. Doch wenn man niemals Schmerzen gehabt hat, wenn man niemals Medikamente eingenommen hat, kommt einen so etwas hart an. Unerträgliche Schmerzen zwangen mich nun dazu, auch zu schlucken. Und ja, es hilft, es lindert die Schmerzen, aber ich fühle mich jetzt auch wieder wie alle anderen Sterblichen hier auf der Erde.

Wir treffen uns am 30. Mai wieder, unmittelbar nach dem ersten Nationalflug von Bourges. Inzwischen grüße ich Sie und wünsche allen meinen Lesern viel Erfolg auf den kommenden Flügen. Bis bald…

Ihr Diener

THE LOST SON


In BLUE HEAVEN LOFT stellen die Krähen sicher, dass der Falke weg bleibt. Schauen Sie...

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