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 Niemand kann zwei Herren dienen...
Nachricht gesendet Donnerstag, 4 Oktober 2012

Doch es gibt eine Menge Frauen, die das denken. Wie oft träumen Frauen nicht von spannendem Sex mit interessanten Männern? In der Regel verlangen sie auch schon mal „gut genommen“ zu werden.
Dieselbe Erscheinung kann man auch bei jungen Weibchen, die eine Weile getrennt sitzen, beobachten. Sie laufen mit schleppendem Schwanz hinter jedem gurrenden Vogel her. Sie betteln fast darum, getreten zu werden. Die Natur hat natürlich ihre Geheimnisse und gibt sie auch nicht so schnell preis. Aber wer seine Augen offen hält, sieht viel. Wer sie schließt, ist blind für alle Wunder der Natur.
Der Sommer ist jetzt wirklich vorbei. Man sieht es, wenn man draußen an der frischen Luft ist. Der Herbst hat seinen Einsatz nicht verpasst. Die Vögel sammeln sich nach und nach, um nach dem Süden zu fliegen. Das ist ein jährlich wiederkehrendes Phänomen.

BLUE HEAVEN LOFT Tauben, die
von einem Übungsflug zurückkehren
Selbst in der toten Saison, kein
Risiko ist übernommen
in BLUE HEAVEN LOFT

Auf unseren Schlägen von BLUE HEAVEN LOFT sieht man derzeit nichts als Federn. Die Mauser hat bei uns erbarmungslos eingesetzt. Natürlich müssen die meisten unserer Tauben noch einige Schwungfedern wechseln. Grund dafür ist das schwere Reiseprogramm zusammen mit dem harten Training und das Wegbringen zwischen den Flügen. Das Letztere sorgte jedoch dafür, dass unsere Tauben noch genügend Federn hatten, um den letzten Nationalflug von Gueret (572 km) mit Erfolg zu einem guten Ende zu bringen.
Das Einzige, worauf wir jetzt besonders achten, ist, dass wir uns selbst zwingen, täglich besonders vor den Gängen, die vor den Schlägen verlaufen, Staub zu saugen. Das ist nicht nur für die Tauben gut, sondern auch für die Gesundheit des Züchters.
Unsere Tauben bekommen jetzt jeden Tag abwechselnd Freiflug. Zwei Mal pro Woche stellen wir ihnen ein Bad hin, wovon sie auch jedes Mal dankbar Gebrauch machen. Im Badewasser lösen wir einen gehäuften Esslöffel BADESALZ (H.A.P.) pro Eimer mit 10 Liter Wasser auf. Dem setzen wir auch noch einen guten Esslöffel Naturessig zu. Das ist gut für das Gefieder und heilsam für die inneren Organe, wenn die Tauben von diesem Badewasser trinken. Badenden Tauben kann ich mit ruhigem Gemüt zusehen. Es gibt mir das Gefühl, dass mit ihrer Gesundheit alles in Ordnung ist, denn kranke Tauben baden nicht. Sind doch einige da, die nicht baden wollen, untersuchen wir sie. Meistens finden wir nichts, und beim nächsten Mal sehen wir dann, dass diese Tauben als Erste in der Reihe stehen, um ins Bad zu tauchen. Ist das nicht der Fall, wird so eine Taube genommen und zur Beobachtung allein in eine Zelle gesetzt mit sehr leichtem Futter mit viel Gerste. In das Trinkwasser geben wir dann ENTERI DUIF (H.A.P.), ein gutes Produkt, das aber vielen Züchtern unbekannt ist. Probiert es mal aus, und ihr werdet schnell den Unterschied merken.

Mit diesen Produkten, werden Sie
in Ordnung sein. Sie unterstützen
und geben Vielfalt.
Mit "rui super subliem mengeling"
haben Sie eine gute Waffe
in der Hand.
Wilde Getreide jeden Morgen ein
Handvoll für 20 Tauben, es hilft ...

Ab Anfang Oktober bis Mitte November machen wir abwechselnd reichlich Gebrauch von HERBIAL, HOLUNDERBEERENSIRUP, SEDOCHOL und natürlich dürfen wir auch METHIO FORTE nicht vergessen. Das geben wir alles ein Mal am Tag am späten Nachmittag über das Futter, denn morgens füttern wir gern nur etwas Kleinsämereien mit einer Handvoll MAUSERSAMEN pro Schlagabteil. Im Trinkwasser ist noch immer, wie beim letzten Mal bereits erwähnt, EMDOTRIM. So weit ein kurzer Bericht über die Versorgung auf BLUE HEAVEN LOFT nach der Reisesaison.
Aber auch in diesem Jahr haben wir wieder einige Jungtauben (35 Stück, um genau zu sein) als Testpiloten aus der Voliere geholt und auf die Reiseschläge der Jungtauben gesetzt. Sie haben von Ende April bis Ende August in der Voliere gesessen und haben niemals Freiflug gehabt. Die meisten von ihnen stehen noch auf drei Federn. Am 20. September durften sie zum ersten Mal nach draußen. Am Abend vorher hatten wir das Fenster und den Sputnik ganz aufgemacht. Wir haben uns doch kurz erschrocken, als wir am nächsten Morgen gegen 9.00 Uhr nach oben gingen und nur etwa fünfzehn Tauben zu sehen waren. Wir haben dann unsere getrennt sitzenden Reiseweibchen rausgelassen, und Wunder über Wunder, als wir am späten Nachmittag alle Tauben hereingerufen hatten und Inventur machten, fehlten nur noch neun Tauben. Sechs von ihnen waren am nächsten Morgen schon früh wieder da. Die übrigen drei haben sich erst später gemeldet, als wir die jungen Vögel aus dem Reiseschlag rausließen. Endergebnis: keine Verluste. Nun muss ich wohl sagen, dass wir sofort eingegriffen haben, als festgestellt wurde, dass zirka 20 Tauben fehlten. In dem Abteil neben dem, in dem die Testpiloten untergebracht waren, saß noch eine Serie spätjunger Tauben, die von den Reisetauben bis einschließlich ihrer Heimkehr vom letzten Flug von Gueret aufgezogen worden waren. Diese kamen bereits nach draußen und flatterten schon rund um den von Sputnik. Diese beiden Abteile verbanden wir miteinander, sodass alle durcheinander liefen. Wir haben dann den Piepern und den Testpiloten ein paar Tage später wieder Freiflug gegeben. Das Ergebnis war auffällig. Bis heute, und wir haben heute den 30. September, sind alle Soldaten noch anwesend. Das Eingewöhnen ist also perfekt und noch besser als im vorigen Jahr verlaufen. Es macht zwar etwas Arbeit, aber die Mühe lohnt sich doch. Einige der Testpiloten von 2011 haben ihre Sache 2012 sehr gut gemacht. Unsere erste Taube vom Nationalflug La Souterraine war übrigens eine von ihnen, und das ist auch einer der Gründe, warum wir dieses Experiment wiederholt haben. Ich betrachte diese Taube als Reserve und Ergänzung für die Zukunft. Darum sollen sie auch ziemlich schnell für einige Trainingsflüge mit dem Trainingskorb Bekanntschaft machen, und zwar immer dann, wenn die Wetterverhältnisse es erlauben. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, wie sich das alles weiterentwickelt.

Es gibt noch etwas, was uns am Herzen liegt, und wir werden es hier bekannt geben. Es geht um die nationalen Meisterschaften und die Rangliste der Ass-Tauben des KBDB. Was stelle ich fest? Der letzte Nationalflug von Gueret ist eben vorbei. Man muss also noch etwas Dampf ablassen und die Zügel etwas entspannen. Aber genau das sorgt in jedem Jahr für denselben Ärger. Man kommt zu spät mit der Einreichung der erzielten Ergebnisse, um für die Teilnahme an den nationalen Meisterschaften und Ass-Tauben-Platzierungen des KBDB in Betracht zu kommen. Die Ergebnisse müssen bereits eingeschickt werden, wenn noch keine Woche nach dem Flug von Gueret vergangen ist. Jedes Jahr passiert dann dasselbe. Das kurze Luftschöpfen und zu Atem kommen nimmt vielen Züchtern die Chance, rechtzeitig ihre erzielten Ergebnisse aufzuschlüsseln und sie dann postwendend an den Königlich-Belgischen  Taubenlieberhaberverband einzuschicken. Logisch finden wir das absolut nicht. Eine Frist, um die Ergebnisse einzusenden bis zum Beispiel 20. September, wäre für viele Züchter eine willkommene Maßnahme. Und dann ist da noch etwas: Warum werden für die nationalen Meisterschaften und die Ass-Tauben-Wettbewerbe nur die Flüge bis zum letzten Wochenende im August bewertet, während Anfang September noch der Nationalflug von Gueret auf dem Programm des KBDB steht? Sowohl junge als auch alte Tauben (jährige und alte Tauben fliegen dann zusammen) nehmen daran teil. Natürlich weiß ich, dass viele Züchter ihre alten Tauben nach dem Nationalflug von Bourges Ende Juli nicht mehr spielen. Aber sollten die Züchter, die die Kunst verstehen, ihre alten Tauben bis zum letzten Nationalflug von Gueret zu spielen, nicht belohnt werden? Das Mindeste wäre doch, dass das Ergebnis, das auf diesem Flug erzielt wird, auch für die nationalen Meisterschaften und Ass-Tauben-Platzierungen mitzählt. Tradition ist Tradition, und alles so zu lassen, wie es immer war, ist das Einfachste. Alles entwickelt sich weiter. Auch im Taubensport ist der Wettbewerb im Vergleich zu früher viel schwerer geworden. Fliegen unsere Tauben jetzt denn schneller als früher? Vielleicht ja, vielleicht auch nicht, aber eine Sache merken wir doch: Auffallend ist, wie viel schneller die Flüge im Vergleich zu früher verlaufen. Warum gibt es dann keine Veränderungen? Veränderung gibt und bringt neue Impulse. Das heutige Spiel mit Tauben ist nicht mit dem von vor dreißig oder vierzig Jahren zu vergleichen. Wer sechzig Jahre mit Tauben spielt, kann das wissen, und das tue ich. Regeln müssen sein und können auch bleiben. Aber hin und wieder eine Anpassung, eine Änderung bei einer Reglementierung müsste doch gut möglich sein. Darum sehen wir nicht ein, warum der letzte Nationalflug von Gueret, an dem 2012 gut 20.000 Tauben teilgenommen haben, nicht für die nationalen Meisterschaften und Ass-Tauben-Wettbewerbe berücksichtigt wird. Bei dem heutigen System werden die Züchter, die an diesem letzten Nationalflug Anfang September teilnehmen, nicht belohnt, sondern sie werden eigentlich benachteiligt. Ist es das, worauf man von höherer Stelle hinaus will? Wir bezweifeln das.

Genug für heute. Draußen scheint die Sonne, und der Himmel ist blau. Es ist windstill, und man hört nur hin und wieder das Brummen eines Autos, das in der Ferne über die Straße rast.
Habt euch inzwischen wohl und bleibt gesund.

Ihr Diener

THE LOST SON


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