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 Was vorbei ist, ist vorbei...
Nachricht gesendet Donnerstag, 17. Oktober 2013

Noch einmal etwas über die Lage

Dass die Lage eines Taubenschlages sehr wichtig ist, um zu besonderen sportlichen Erfolgen zu kommen, habe ich meiner besseren Hälfte vorher nie erzählt. Als ich das ihr gegenüber kürzlich einmal erwähnte, sagte sie spontan: „Warum hast du mir nie gesagt, dass der Ort, an dem man mit Tauben spielt, sehr wichtig für dein Hobby ist?“ „Wollen wir umziehen“, setzte sie noch einen drauf. Das ist wirklich wahr, kein Märchen.
Als wir Ende 2002, dem letzten Tag des Jahres, nach Belgien kamen, nachdem ich 20 Jahre in Taiwan gelebt hatte, konnte niemand vermuten oder vorhersagen, was ich in den folgenden zehn Jahren zuwege bringen würde. Ein paar Monate vor unserer Rückkehr habe ich in Belgien sehr intensiv nach einem Ort gesucht, wo ich wieder mit Tauben an den Start gehen könnte. Nicht jeder bekommt so eine Möglichkeit geboten. Und doch habe ich – und das ist meine persönliche Meinung – einen großen Fehler gemacht, als ich ein Haus kaufte, das an der östlichen Grenze der Provinz Brabant liegt. Einige Jahre vorher hatte ich berechnet, dass es in unserem Land viel besserer Orte gibt, wo man problemlos und gut mit Tauben spielen kann. Als ich mit meinen Berechnungen anfing, hatte ich Anderlues im Visier, den Ort, an dem Raymond Cobut sein Leben lang Spitzenpreise auf den Nationalflügen gewonnen hatte. Danach war es Leernes und Umgebung, wo Marc Roosens jahrelang mit seinen Erfolgen auf den Flügen der Großen Mittelstrecke und Weitstrecke die Welt in Erstaunen versetzte. Aber von diesen Plänen musste ich Abstand nehmen, weil es an beiden Orten nicht leicht gewesen wäre, uns zu integrieren. Eine andere Möglichkeit, die ich in Erwägung zog, war die Gegend um Putte, Grasheide, Itegem und Schilde. Aber auch hier fanden wir keine geeignete Wohnung mit einer Anlage, wo wir hätten mit Tauben spielen können. Ich war zu dem Zeitpunkt 68 Jahre alt und wollte nicht so viel Zeit darauf verwenden, erst ein Grundstück zu kaufen, auf dem dann ein Haus und ein Taubenschlag errichtet werden konnten. Das war ausgeschlossen. Meine allerletzte Hoffnung war nun Tessenderlo. Dort fanden wir wirklich ein geeignetes Anwesen mit allen Drum und Dran und auch einem Taubenschlag, auf dem gut gespielt wurde. Aber hier lag das Preisschild nicht im Bereich unserer Möglichkeiten. Später wurde dieser Komplex Eigentum der Schlaggemeinschaft Verreckt-Ariën, und was haben die dort innerhalb kurzer Zeit zustande gebracht! Dass unsere Wahl schließlich auf Zoutleeuw fiel, war der Wunsch meiner Frau, die gern in der Nähe meiner ältesten Schwester (Glabbeek) und einen Katzensprung entfernt von der Familie Herbots wohnen wollte, zu der wir seit Langem eine gute Beziehung hatten. Aber ich hatte auch gesehen, dass ich hier die Möglichkeit hatte, einen Schlag nach dem Beispiel von Huyskens-Van Riel zu errichten, der also, genau wie ich das wollte, zum Ostsüdosten orientiert war. Natürlich war alle Welt überrascht, als diese Neuigkeit bekannt wurde. Es waren jedenfalls viele bessere Orte zu finden, um sich niederzulassen und wieder mit Tauben zu spielen. Zoutleeuw war ein Ort, wo es sich als schwierig, ja praktisch unmöglich herausstellte, um einen Nationalsieg zu erringen. Jeder weiß jetzt, wie später und bis heute alles verlaufen ist. Doch bleibt für mich folgende Frage unbeantwortet: „Was wäre wohl passiert, wenn ich mich hätte in Tessenderlo niederlassen können?“ Aber man weiß es ja: „Man soll das, was man getan hat, nicht bedauern sondern das, was man nicht getan hat.“ 2003, 2004, 2005 und 2006 wurden trotz der ungünstigen Lage doch unverhoffte Erfolge verbucht, nämlich ein Nationalsieg nach dem anderen. 2013 steht der Zähler nun bei mehr als zwanzig. Darunter sind allerdings ein paar semi-nationale und zonale in Zone C Siege und dazu noch einige bei den Weibchen, die zu Anfang noch in einer nationalen Verdoppelung flogen. Wegen unseres zu Anfang starken Spiels mit Weibchen und Jährigen hat es damals Verdruss gegeben. Der KBDB beschloss, die nationale Verdoppelung für Weibchen auf den Flügen der Großen Mittelstrecke abzuschaffen. Auch das Spiel mit Jährigen wurde gründlich verändert, und zwar so, dass keine Jährigen mehr verdoppelt werden durften und nicht einmal mehr wöchentliche Flüge (zwischen 400 und 600 km) für Jährige veranstaltet wurden.


Ausgezeichnete Züchter in BLUE HEAVEN LOFT

Grit-Minerals-Pickstein mit Lehm
die Tauben brauchen es während
der Mauser ebenfalls

Darauf gab es zwar eine Reaktion und sogar aus Holland, als der bekannte A.S. in der Wochenzeitung „De Duif“ wörtlich Folgendes schrieb: „All die Aufregung und die Probleme mit Jährigen und Weibchen, die Belgien momentan hat, wären nicht gekommen, wenn MVL nicht von Taiwan nach Belgien zurückgekehrt wäre!“ Ende des Zitats und auch Ende der Geschichte.
Auch die Herausgabe meiner DVD „MICHEL VANLINT“ (nicht auf meinen Wunsch sondern auf Bitten der Außenwelt gemacht) hat mir mehr Nach- als Vorteile gebraucht. Diese DVD hat viele Züchter wach gerüttelt, und mein seinerzeitiger Ausspruch, dass man hier während meines 20-jährigen Aufenthaltes in Taiwan wohl geschlafen und keine Fortschritte gemacht hätte, ist mir damals nicht mit Dank abgenommen worden. Viele bestehende Theorien, die ganz klar in Büchern beschrieben wurden, wurden als unmöglich angesehen. Die Entwicklung im Taubensport war nicht mehr aufzuhalten. Diese DVD, das kann der Herausgeber davon, der auch Herausgeber der Wochenzeitung „De Duif“ ist, bestätigen, ist noch immer aktuell und dort bei der Redaktion erhältlich (E-Mail: deduif@deduif.be). Wer sie sich schnell ins Haus holt, kann seinen Nutzen daraus ziehen.
Und nun wie versprochen die Reaktion eines Wissenschaftlers auf meinen Rat, Emdotrim 10% zu gebrauchen, um den Verlauf der Mauser zu begünstigen. Hier ist der Text:
Guten Tag, Champion,
ich kann Sie nur wenig lehren, aber ich habe Ihren Blog gelesen, und es stört mich als Wissenschaftler und Tierarzt, dass Sie Werbung dafür machen, Tauben blind mit Emdotrim zu kuren.
Wir haben bereits darüber gesprochen. Kuren an und für sich können wirksam sein, wenn Erreger wie Salmonellen darauf ansprechen, aber das kann man nicht sagen, wenn nicht zuvor ein Resistenztest gemacht wurde.
Man hat dann das Gefühl, dass alle Infektionen überwunden sind, aber das ist nicht so. Ich habe heute Morgen 5 Kehlabstriche auf E.Coli-Bakterien untersucht, und von diesen 5 Proben waren 4 Coli-Stämme resistent gegen Sulfa-Trimethoprim (Theraprim, Emdotrim, Cosumix usw.). Das weist darauf hin, dass man sehr vorsichtig mit dem vorbeugenden Gebrauch von Antibiotika umgehen muss.
Genießen Sie ihre Ruhe,
Doktor…

Sedochol:
einfach zu verwenden

Erfahrung und Wissenschaft stehen hier wieder einmal im Widerspruch. Bei allem Respekt vor unseren heutigen Wissenschaftlern habe ich doch feststellen müssen, dass andere Tierärzte sich positiv über den Gebrauch von Emdotrim ausgelassen haben und sogar mein Foto des Produktes benutzten, um ihre Leser darüber zu informieren. Es ist nicht das erste Mal, dass Wissenschaftler gegensätzlicher Meinung sind. So sind sie noch immer nicht übereingekommen, ob man nun gegen Paratyphus impfen muss oder nicht. Der eine ist dafür, der andere dagegen… Aber auch hier will ich keine Diskussion anzetteln, denn ohne diese Wissenschaftler wäre es nicht mehr möglich, den Taubensport konstant und auf hohem Niveau auszuüben.
Nun noch eine Ergänzung zu meiner Kritik als Antwort auf einen französischsprachigen Artikel über die Organisation der Nationalflüge, auf denen meine wallonischen Freunde immer benachteiligt sein sollen. Die größere Entfernung, die wir Flamen an jedem Wochenende bewältigen müssen (± 100 km) hat noch ein paar andere Feststellungen zur Folge. So müssen unsere Tauben mehrmals mit der Ermüdung kämpfen, bei der die Schmerzgrenze regelmäßig überschritten werden muss. Wenn ich nur BLUE HEAVEN LOFT betrachte, dann summiert sich das doch im Laufe einer ganzen Saison (± 20 Flüge) auf mehr oder weniger 2.000 Kilometer, die sie mehr fliegen müssen. Wer seine Tauben wie wir jede Woche spielt, kommt innerhalb von vier Jahren leicht auf 8.000 Kilometer, die unsere Tauben mehr unter die Flügel bekommen. Ihr habt doch wohl verstanden. Vielleicht noch ein Rat für unsere wallonischen Freunde. Ich persönlich denke, dass es für sie eine Lösung gibt. Wer den Mut dazu hat, kann seinen Vorteil daraus ziehen, nämlich den Tauben beizubringen, auf dem Weg nach Hause allein zu fliegen. Das Alleinfliegen kann man fördern, indem man seine Tauben bei privaten Trainingsflügen von 50 bis 100 km einzeln, Stück für Stück, auflässt. Und auch indem man in einer Vereinigung fliegt, die westlich des eigenen Schlages liegt. Die Tauben lernen dadurch, frühzeitig den Schwarm zu verlassen. Merkt euch das gut: nicht östlich des eigenen Schlages.
Wir wollen es dabei belassen. Wir kommen am 31. Oktober zurück. Das ist der Tag vor Allerheiligen.
Bis dahin alles Gute...

Ihr Diener

THE LOST SON


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