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 Osten oder Westen, zu Hause ist’s am besten...
Nachricht gesendet Donnerstag, 18. April 2013

Wieder zu Hause! Zu Atem kommen, war meine erste Aufgabe. Nach beinahe drei Wochen Taiwan und China tut es gut, wieder im eigenen Bett zu schlafen und meine auserwählte Frau, die Mutter meiner 20-jährigen Tochter, im Arm zu halten.

Und was ist mit den Tauben von BLUE HEAVEN LOFT? Man kann es kaum glauben, man muss es selbst sehen und feststellen, wie meine Frau dafür gesorgt hat, dass nichts schief gelaufen ist. Und dann unsere Reisetauben. Ihr wisst, dass wir sie versuchsweise am 2. Februar, dem Tag von Maria Lichtmess, gepaart haben. Am ersten Tag, nachdem ich wieder zu Hause war, habe ich alle Weibchen vom Schlag genommen und in das Abteil gesetzt, aus dem sie täglich zum Training rausgelassen werden. Manche von ihnen hatten bereits wieder gelegt. In jedem Nest hatten wir ein Junges gelassen, für das die Vögel noch einige Tage lang sorgen mussten. Inzwischen sind die Jungtauben vom Reiseschlag auch abgesetzt und flattern bereits um den Schlag. Das ist schnell gegangen im Vergleich zu unseren Jungtauben von der ersten Runde aus den Zuchttauben (gepaart am 20. Dezember 2012). Die hatten zwei bis drei Wochen länger nötig, bis sie rund um den Schlag flogen.

Den schlechten Wetterverhältnissen zum Trotz sind wir nicht davon abgegangen, unsere Reisetauben zwei Mal täglich trainieren zu lassen. Ohne dass wir die Fahne oder Luftballons benutzen, fliegen sie jetzt jedesmal fast eine volle Stunde.

Anfang April haben wir alle unsere Jungtauben, auch die aus den Reisetauben, sowie unserer Testpiloten mit Pharmavac Columbi 2 in einem Arbeitsgang gegen Paramyxo und Herpes geimpft. Die so behandelten Jungtauben und die jährigen  Testpiloten haben damit nicht die geringsten Probleme gehabt. Im Gegenteil, am Tag danach flogen sie schon wieder wie vorher. Bis heute scheint alles picobello zu sein, keine Spur oder Ausbruch von E.Coli oder Adeno. Aber das kann natürlich noch kommen. Doch je älter sie werden, umso geringer wird die Gefahr. Dazu trägt auch bei, dass wir das Trinkwasser täglich ansäuern und Beiprodukte geben, die das Immunsystem unterstützen.

Aber obwohl alles unter Kontrolle zu sein scheint, haben wir wie jedes Jahr eine mikroskopische Untersuchung machen lassen. Dafür haben wir eine Kotprobe von fünf Tagen sowie einen Kehlabstrich eingeschickt, um Würmer, Trichomonaden und Kokzidien aufzuspüren. Alle untersuchten Tauben waren negativ. Nur bei ein paar wurden einige Geißeltierchen (Trichomonaden) gefunden. Aber laut unserem  Wissenschaftler waren das zu wenig, um die gesamte Mannschaft einer Kur zu unterziehen. Außer dieser Untersuchung ließen wir auch einen bakteriologischen Check machen. Dafür wurde von jeder Taube, die im selben Abteil saß, ein Abstrich unter der Zunge genommen und individuell eine Kultur bei einem darauf spezialisierten Labor angelegt. Zwischen dem Beginn und dem Ergebnis so einer Untersuchung liegt beinahe eine Woche. Aber solch ein medizinisches Ergebnis räumt alle Zweifel aus. Die Tauben von BLUE HEAVEN LOFT bekamen ein „Negativ“ für alle vorgenommenen Beurteilungen: Schimmel, Klebsiella, Proteus, Shigella, Chlamydia, Mycoplasma und Salmonella. Eine Ausnahme bildeten „Hemolytische Streptokokken“. Bei allen unseren untersuchten Tauben gab es dafür ein „Positiv“. Der Spezialist des Labors empfahl uns in einem Gespräch, dagegen zu behandeln, was wir dann auch, wie vorgeschrieben, vier Tage lang bei zwei täglichen Mahlzeiten gemacht haben. Aber von diesem Gespräch habe ich auch behalten, dass so eine Untersuchung nur eine Momentaufnahme ist, sodass es möglich ist, dass bei einer neuerlichen Untersuchung einige Tage später dieser Test ein negatives Ergebnis bringen könnte. Aber ja, wer wird noch ein zweite Untersuchung durchführen lassen, wenn er ein positives Ergebnis bekommen hat? Züchter und Wissenschaftler können dann in gemeinsamer Überlegung beschließen, ob eine Behandlung folgen muss oder nicht. Denjenigen, die mich lesen und große Anstrengungen machen, um stark zu spielen, möchte ich doch raten, solche Tests machen zu lassen. Jetzt ist noch Zeit, bevor der ernsthafte Wettkampf beginnt.

Ansicht: Jungen Abteilung in
Blue Heaven Loft
Abteilung von Flugweibchen in
Blue Heaven Loft

12. April 2013: BLUE HEAVEN LOFT. Es fällt auf, wie die Tauben trainieren. Sowohl die Männchen als auch die Weibchen, die jetzt bereits 10 Tage getrennt sind, fliegen morgens und abends jeweils eine ganze Stunde mit Tempo. Sie machen das ohne jeden Zwang. Vor etwa drei Jahren haben wir den Dachüberstand sowohl an der Vorder- als auch an der Rückseite des Schlages zugemacht. Das haben wir jetzt im Frühjahr 2013 wieder entfernt. Ist das nun der Grund, weil wieder mehr Sauerstoff auf die Schläge gelangen kann, dass sie so fliegen und trainieren? Oder liegt es daran, dass unsere Tauben getrennt Freiflug bekommen, sogar bei Minusgraden? Ist es das, wovon sie jetzt profitieren? Ich habe den Eindruck, dass sie sich in ihrer Haut wohlfühlen. Immer wenn ich sie frei lasse, stürmen sie alle zugleich aus dem Schlag. Früher waren immer einige darunter, die zögerten und sich einfach nicht aus dem Schlag wagten. Allerdings fällt auf, dass unsere Tauben immer noch ein bisschen scheu sind. Beim geringsten Geräusch oder rascher Bewegung stieben sie davon, als ob ein Sperber oder ein Falke hinter ihnen her ist. Ihr Trieb entwickelt sich nun langsam durch die Trennung der Geschlechter. Vor allem bei den Täubinnen ist das zu merken. So sind wir gezwungen, sie jedesmal einzusperren, nachdem sie gefressen und getrunken haben. Und weil nun alles wie geschmiert läuft, haben wir auch genug Zeit, um das Wasser zu erneuern und das Futter fertig zu machen. Die Männchen werden einzeln in ihrer Zelle gefüttert. Sie bekommen morgens einen guten Esslöffel Kleinsämereien und abends dieselbe Menge an Sport Extra Subliem von Versle Laga, das mit Öl und Bierhefe präpariert ist oder nicht. Die Reiseweibchen können nicht mehr in ihre Nistzelle gelangen, wo sie gebrütet haben. Sie werden im Gang vor den Schlägen gefüttert und haben eine halbe Stunde Gelegenheit zum Trinken, worauf sie wieder in ihr Abteil umziehen und einzeln eingesperrt werden, bevor die Männchen ihren Trainingsflug beendet haben.
Eine gute Nachricht ist, dass es in den kommenden Tagen nun wirklich Frühling werden soll mit der Möglichkeit, endlich die Tauben zum Training wegbringen zu können. Darüber mehr in einem der nächsten Artikel.

Heute habe ich einen Anruf von einem wallonischen Züchter bekommen. Seine Stimme war tief und heiser. Er hatte ein Problem und fragte, ob ich ihm helfen könne. Seine Jungtauben sitzen auf zwei genau gleichen Schlagabteilen und sind nur durch eine Wand getrennt. Alle Jungen haben dasselbe Alter. Männchen und Weibchen sitzen zusammen. Die Tauben aus dem einen Abteil fliegen und trainieren jeweils 90 Minuten lang, während die Jungen aus dem zweiten Abteil nur 15 Minuten fliegen. „Was kann man da machen?“ fragte der Mann. Ich habe ihm gesagt, dass ich aus der Entfernung keinen sachkundigen Rat geben könnte. Aber da die Versorgung auf beiden Abteilen gleich ist, gibt es vielleicht ein Problem mit dem Schlag. Ich habe ihm geraten, die Tauben auszutauschen. Also die Tauben aus dem Abteil, wo sie 90 Minuten trainieren, in das Abteil zu setzen, wo 15 Minuten trainiert wird und umgekehrt. Ziemlich schnell, vielleicht innerhalb einer Woche, wird der Mann sehen können, ob sich etwas ändert und was die Folgen davon sind. Entweder ist das eine Abteil nicht in Ordnung, bekommt vielleicht weniger Sonne und Sauerstoff, oder haben die Tauben, die nicht lange trainieren, mit irgendeiner Krankheit zu kämpfen, die vielleicht latent anwesend ist. Wir werden Sie darüber auf dem Laufenden halten.

Ich habe für Sie auch noch etwas bei Nieuwsblad.be gelesen: Darum klappt es im Bett nicht mehr. Wissenschaftler haben darüber eine Studie gemacht. Ich dachte, dass die Schuld dafür meistens bei den Frauen zu suchen ist. Aber jetzt stellte sich heraus, dass es anders ist. Das Versagen wird einem physischen oder psychologischen Hintergrund oder einer Kombination von beidem zugeschrieben. Auch Stress soll einer der Gründe dafür sein und dafür sorgen, dass ein Mann mehr Hormone wie Adrenalin und Cortison bildet, was die Bildung von Testosteron behindert. Außerdem weiß man, dass Diabetes oder auch bestimmte Medikamente zum Beispiel gegen hohen Blutdruck und Antidepressiva dazu führen können, dass der Sexualtrieb nachlässt. Andererseits wurde auch festgestellt, dass Übergewicht einen negativen Einfluss auf die Bildung von Testosteron hat, weil das Hormon von Fett absorbiert wird. Natürlich spielt das Alter auch eine Rolle. Reifere Männer bilden weniger Testosteron, und manche von ihnen kommen in die sogenannte „Menopause“, was mit einer niedrigeren Libido einhergeht. Was kann ich mich doch glücklich schätzen, dass ich damit nicht konfrontiert bin. Als ich diesen Text sah und las, musste ich doch kurz die Stirn runzeln. Ganz bestimmt: „20 Jahre Taiwan haben mich heil und unversehrt erhalten.“ Daran besteht kein Zweifel!

Ihr Diener

THE LOST SON


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