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 Es gibt viele, die zu viel haben, aber keinen, der genug hat...
Nachricht gesendet Freitag, 25. Januar 2013

Wie in meinem vorhergehenden Bericht besprochen, bringe ich hier in voller Länge einen kürzlich erschienenen Artikel. Ich möchte damit für etwas mehr Klarheit in Bezug auf das immer wiederkehrende Problem mit der Atmung unserer Tauben und dem damit einhergehenden Herpes-Virus bringen.
„Die Atmung sorgt für den Luftaustausch, mit anderen Worten für die Einatmung von Sauerstoff und die Ausatmung von Kohlendioxid und ist dadurch eine der Grundlagen für sportliche Leistungen. Es ist also logisch, Probleme mit der Atmung als eine der bedeutendsten Ursachen für schlechte Leistungen bei unseren Tauben anzusehen. Eine gesunde Taube hat eine rosige Kehle, ohne Schleim und mit einer feinen Zähnung am unteren Rand des weichen Gaumens. Der hintere Teil der Kehle muss ebenfalls rosig und darf nicht entzündet sein. Die Adern, die dort liegen, dürfen nicht geschwollen sein. Die Gaumenspalte, die die Verbindung zur Nasennebenhöhle bildet, muss fein gezähnt und ohne Schleim sein. Sie ist ein wenig geöffnet, damit die Luft leicht hindurchströmen kann, um die Lunge mit Sauerstoff zu versorgen. Das Auge einer gesunden Taube glänzt, hat eine gut pigmentierte Iris und ist von einem trockenen weißen Rand umgeben.

"LILI", der Favorit für 2013
von "BLUE HEAVEN LOFT"

Anzeichen für Probleme mit der Atmung: Manche erkrankten Tauben niesen oft und/oder kratzen sich an der Nase. Die Nasenwarzen haben ihr weißes, pudriges Aussehen verloren und sehen grau aus. Die Augenränder sind gelblich und feucht. Die Nasenlöcher sind verstopft, und Taube öffnet den Schnabel, um Luft zu holen. Sekret aus der Nase gelangt durch die Gaumenspalte in den Schnabel, wo sich gelbliche Häutchen bilden. Im Allgemeinen bemerkt man einen Blutstau im hinteren Teil des Gaumens und einige Herde von totem Gewebe und Geschwüre. In manchen Fällen zeigt die Kehlkopföffnung ruckartige Bewegungen, die mit Röcheln einhergehen. Diesen Typ der Atemwegserkrankungen kann der Züchter leicht feststellen. Man nennt das nassen Schnupfen. Eine weniger gut sichtbare Form der Krankheit, die aber genauso oft vorkommt und schwer festzustellen ist, gibt es auch. Es geht um den „trockenen“ Schnupfen, da kein Sekret aus der Nase austritt. Die Nasenwarzen bleiben weiß, aber die Taube wird niesen, wenn man auf die Nase drückt. Der Tränenkanal ist häufig verstopft, und die Augenränder sind etwas feucht. Nur durch eine genaue Untersuchung lässt sich dieser Typ der Atemwegsinfektion erkennen. Die sportlichen Leistungen sind, vor allem bei Gegenwind und hohen Temperaturen, schlecht. Bei diesen Wetterverhältnissen kommen manche Tauben mit einer ernsthaften Erkrankung der Atemwege nach Hause, was man an den typischen „dicken Köpfen“ erkennen kann. Diese Form der Atemwegserkrankung ist besonders mörderisch für Jungtauben. Wenn sie daran leiden, sind die Verluste sehr hoch. Im Gegensatz zu manchen Autoren sind wir davon überzeugt, dass die Gesundheit bezüglich der massenhaften Verluste von Jungtauben eine große Rolle spielt.
Herpes-Virus bei der Taube:
Das Herpes-Virus wurde 1967 zum ersten Mal bei Tauben mit Atemwegsproblemen nachgewiesen. Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass dieses Virus der bedeutendste Überträger von Erregern für Atemwegsprobleme bei der Taube ist. Dieses Virus ist über die ganze Welt verbreitet. Durch die Impfung mit diesem pathogenen Erreger kann man die Krankheit experimentell hervorrufen. Während Perioden mit ernsthaften Atemwegserkrankungen kann man das Herpes-Virus bei 80% der Tauben in der Kehle isolieren. Die verschiedenen Formen der Atemwegserkrankungen, die wir oben beschrieben haben, erklären sich durch andere Erreger, die die Infektion mit Herpes komplizieren. Das Herpes-Virus ist der ursprüngliche Erreger der Atemwegserkrankungen, und die Vermehrung dieses Virus‘ in der Kehle der Taube geht mit häufig leichten Störungen der Atemwege einher, aber die zahlreich vorhandenen Bakterien und Trichomonaden profitieren von dieser viralen Infektion und vermehren sich ihrerseits, was die Symptome verschlimmert. Bei den Tauben wird man Kehlentzündung, Sinusitis und Lungenentzündung feststellen. Wenn die Luftsäcke befallen sind, werden deren Wände dicker und verlieren ihre Elastizität. Die Luftsäcke können sich mit Schleim und käseartigem Eiter füllen, wodurch ihre Funktion stark eingeschränkt wird. Diese Schäden können nach der Heilung bestehen bleiben und die sportliche Laufbahn einer Taube in Bedrängnis bringen. Ohne medizinisches Eingreifen kommt es häufig vor, dass sich leichte Atemwegsinfekte zu ernsthaften Atemwegserkrankungen entwickeln, die mit Atemnot einhergehen. Die Behandlung basiert auf der Verabreichung von Antibiotika. Auch wenn Antibiotika das Herpes-Virus selbst nicht bekämpfen können, so wirken sie doch gegen die zusätzliche Komplikationen verursachenden Bakterien. Das Antibiotikum wird je nach den beteiligten Bakterien ausgewählt. Manche wie Mycoplasmen und Chlamydien wurden in vorhergehenden Artikeln beschrieben. Darum ist unserer (The Lost Son) Meinung nach die bakteriologische Untersuchung für alle die, die sicher gehen wollen, ein Muss geworden. Die bakteriologische Untersuchung der Kehle der Tauben erlaubt auch die Isolierung von komplizierenden Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken, Pasteurella und Coli-Bakterien. In den vergangenen Jahren wurde eine neue Bakterie, Riemellera columbina, nachgewiesen und mit Atemwegsproblemen bei der Taube in Verbindung gebracht. Außerdem wurde Pelistegia eurpaea bei Tauben mit Luftröhren- und Lungenentzündung isoliert. Durch eine Laborkultur kann ein Antibiogramm erstellt werden, mit dem das geeignete Antibiotikum für eine wirksame Behandlung gefunden werden kann. Das ist wichtig, denn zur Zeit werden die ansteckenden Bakterien immer resistenter gegen die beständig gebrauchten Antibiotika. Es ist wichtig, die Dosis und die Dauer der Behandlungen einzuhalten. Eine Behandlung mit zu niedriger Dosis und von zu kurzer Dauer (wie es häufig bei den sogenannten vorbeugenden Kuren, die die Züchter durchführen, der Fall ist) verschlimmert nur das Phänomen der Resistenz. (Für Sie gelesen in „Duifke Lacht“, geschrieben von Dr. Jean Pierre Duchatel und Dr. Ferdy Vandersanden)“

Unverzichtbar während
der Brutzeit

Wer den obenstehenden Artikel aufmerksam gelesen hat, wird jetzt wohl etwas besser verstehen, welche wichtige Rolle die Atmungsorgane bei unseren Tauben spielen. Und wenn das so ist, sagen wir mit ruhigem Gewissen: „Auftrag ausgeführt!“

BLUE HEAVEN LOFT:
Die Zucht entwickelt sich langsam aber vor allem gut. Die Tauben haben jetzt kleine Junge (19. Januar 2013). Trotz des kalten Wetters mit Temperaturen von einigen Grad unter null, sind derzeit keine Probleme wahrzunehmen. Die Eier von den alten Weibchen, 7 bis 9 Jahre alt, haben wir nicht umgelegt. Einerseits um sie nicht zu forcieren, aber andererseits auch aus Respekt und dem Gefühl der Dankbarkeit für das, was sie uns in den vorhergehenden Jahren ins Nest gelegt haben. Während des Brütens haben wir noch schnell eine fünftägige Kur mit einem Produkt von unserem Tierarzt Raf Herbots gemacht. Ein paar Tage später haben wir ihn dann kommen lassen, um alle Zuchttauben und Ammenpaare mit Colombovac PMV/POX zu impfen. Wir machen das jedes Jahr. Das ist nicht unwichtig, denn diese Impfung sorgt bei uns für das erwünschte Gefühl der Sicherheit.
Ich habe noch einen Text fertig über meinen Besuch in Budapest, Ungarn (11. bis 13. Januar), wo ich auf eine Einladung hin als Gast an der 57. Nationalen Taubenausstellung des ungarischen Verbandes teilgenommen habe. Aber ich werde Ihnen diesen Text heute vorenthalten und zusammen mit einem ausführlichen Bericht über meinen Besuch der Olympiade in Nitra, Slowakei, die vom 25. Bis 27. Januar stattfindet, veröffentlichen.

Halten Sie sich inzwischen warm, und bleiben Sie gesund.

Ihr Diener

THE LOST SON

Das ungarische Parlament an der blauen Donau.

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