Attention: you are now visiting the former Blue Heaven Loft website. This website is not active anymore.
Please click here to visit the Blue Heaven Loft 2nd generation website of LINDA VANLINT.
Opgelet: u bezoekt nu de voormalige Blue Heaven Loft-website. Deze website is niet meer actief.
Klik hier om de vernieuwde Blue Heaven Loft 2de generatie website van LINDA VANLINT.
Avertissement: Vous visitez maintenant l'ancien site de Blue Heaven Loft. Ce site n'est plus actif.
Cliquez ici pour ouvrir le nouveau site Blue Heaven Loft 2ième génération site web de LINDA VANLINT.
 
 
 
 
 
 
     
     
 

 


 

 

 

in het Nederlands

en français in English in Deutsch in Chinese
 

« zurürck zum Weblog
 

 Ich will, ich kann, ich mache es...
Nachricht gesendet Donnerstag, 29 November 2012

Wenn alles so bleibt, wie es angekündigt wurde, bekommen wir in Belgien in der Saison 2013 14 Nationalflüge auf der Großen Mittelstrecke. Das sind für uns (BLUE HEAVEN LOFT) mehr als dreißig Möglichkeiten, um einen Nationalflug zu gewinnen. Daher auch der Titel für diesen Artikel. Keine einfache Aufgabe, denn alles muss mehr oder weniger mitspielen, aber diese angebotenen Möglichkeiten bieten viele Chancen. Ich bin kein Hellseher, und ich will auch nicht vorgreifen, aber ich werde mich darum bemühen. Es wird eine schwere Aufgabe, das weiß ich nur allzu gut. Aber wir haben den Vorteil, dass unsere alten und jährigen Tauben darauf ausgelesen sind, jede Woche einen Flug zwischen 450 und 625 km zu absolvieren. Wir werden also ganz sicher teilnehmen und die Chancen nutzen. Wir haben den festen Willen und die Überzeugung, dass wir unserem Konto 2013 noch einmal einen Nationalflug hinzufügen werden können. Wer lebt, wird es sehen.

Neu auf dem Markt!

Trotz der vielen Ratschläge, die es an allen Ecken und Enden gibt, sind immer noch Züchter anzutreffen, die nicht richtig wissen, wie sie die Zuchtsaison beginnen müssen. Es scheint so, als ob sie noch nie etwas von Planung gehört hätten. So rief mich am Tag vor dem Nationalen Tag des KBDB morgens beim Frühstück noch eine Frau an. Sie sprach Französisch. Ihr Mann war Taubenzüchter und lag zur Zeit noch im Krankenhaus, aber durfte am kommenden Wochenende nach Hause. Ihr Mann hatte folgende Frage: „Kann ich meine Tauben noch gegen Paratyphus behandeln?“ Er wollte am 24. November anpaaren und hatte nur eine Kur gegen Trichomonaden gemacht. Da ihm zu dem Zeitpunkt nur noch etwa 10 Tage bis zum Beginn seiner Winterzucht geblieben waren, haben wir ihm geraten, entweder den Paarungstermin um einen Monat zu verschieben oder die Behandlung durchzuführen, wenn die Tauben auf Eiern säßen. Aus dem Gespräch mit seiner Frau ging hervor, dass er bis zum heutigen Tag noch keinen Paratyphus auf dem Schlag gehabt, aber dass er seine Tauben im Frühjahr 2012 dagegen behandelt hatte. Das Beste für diesen Mann ist natürlich, erst einmal abzuwarten, wie der Hase läuft und vielleicht doch noch schnell eine vorbeugende Kur über das Trinkwasser mit Endotrim zu machen und die Tauben erst impfen zu lassen, wenn die Tauben auf dem Nest sitzen. Glaubt mir, die Tauben leiden darunter, und zwar vor allem, wenn mit einem Totimpfstoff wie Colombovac PT von Pfizer geimpft wird. Man kann aber sicher sein, dass Tauben, die nach der Impfung ihr Nest verlassen und die Eier liegen lassen, mit Typhus infiziert sind. Ein Fingerzeig… Es heißt also aufpassen.
Während der Nationalen Tage des KBDB bin ich jemandem begegnet, der in Bezug auf die Bekämpfung von Trichomonaden nicht mit mir übereinstimmte. Der Mann sagte mir so nebenbei: „Du wirst früher oder später deine Meinung ändern müssen.“ Ich wollte sofort auf die Palme gehen, aber glücklicherweise konnte ich mich noch rechtzeitig beherrschen. Vor mir stand ein zweiter Jules Rijckaert, und das wollte ich ihm sagen, aber wohlweislich habe ich es nicht getan. Ich ließ den Mann bei seinem Glauben. Übrigens hat jeder das gute Recht, eine andere Meinung zu vertreten. Bedauerlich ist jedoch, dass die Umstehenden, die das aus dem Mund dieses gut reisenden Züchters gehört haben, dadurch auf eine falsche Fährte gesetzt wurden. Aber daraus geht auch wieder einmal klar hervor, dass nicht alles, was glänzt, Gold ist. In BLUE HEAVEN LOFT werden nur logische Entscheidungen getroffen, die durch Tatsachen begründet sind.
Zu kritisieren ist einfach, aber dann will ich doch lieber positive als negative Neuigkeiten hören. Ich habe dieses Thema früher schon angeschnitten und die Frage gestellt, warum man in Belgien die erzielten Ergebnisse für die Teilnahme an der Olympiade bereits spätestens bis zum 15. Oktober des laufenden Jahres an die Geschäftsstelle des KBDB schicken muss, während der Endtermin in den Niederlanden der 3. Dezember ist. Das ist doch ein himmelweiter Unterschied. Jemand, der bis Mitte September spielt, muss diese Berechnungen doch immer in größter Eile durchführen, um seine Ergebnissee pünktlich einreichen zu können. Wer nach einer arbeitsintensiven Saison etwas Dampf ablassen will, vergisst oft den Endtermin, um die Preislisten daraufhin zu durchforsten, welche Tauben für eine Meldung als Olympia-Taube in Frage kommen. Vielleicht kann man das in Zukunft auch berücksichtigen, da man jetzt doch geneigt ist, gewichtige Maßnahmen und Änderungen durchzuführen.

In vielen Orten erfolgreich eingesetzt.
In Belgien, verfügbar unter
Tierarzt Raf HERBOTS
Tel. +32 (0)475 24 65 89

BLUE HEAVEN LOFT: Meine Frau, die jetzt während meiner Abwesenheit auch die Tauben unter ihrer Obhut hat, rief mich an, während ich noch wegen der Nationalen Tage des KBDB in Ostende war. Ich hörte heraus, dass sie ein wenig in Panik war, denn sie hatte gemerkt, dass sich ein jähriger Vogel bei der Fütterung der Tauben auf dem Reiseschlag auffällig verhielt. Der betreffende Vogel, der eine ansehnliche Ehrenliste hat, kam nicht nach unten, um zu fressen. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass der Kropf dieses Vogels voller Wasser war. Als sie den Kropf des Vogels entleerte, bemerkte sie einen schlechten Geruch. Sie fragte mich, was sie nun machen sollte. Sie hatte den Vogel inzwischen nach unten gebracht und allein in eine der Nistzellen gesetzt, in denen wir für gewöhnlich Tauben, denen etwas fehlt, für einige Tage in Quarantäne setzen. Natürlich kenne ich diese Erscheinung, bei der der Tod schnell zuschlagen kann, obwohl die betreffende Taube noch gut im Fleisch ist. Das geht wirklich alles sehr schnell. Eigenartigerweise tritt diese Erscheinung immer nur bei einem einzigen Tier auf. Rettung ist nur möglich, wenn unverzüglich eingegriffen wird. Als Erstes befreien wir diese Taube von allen Parasiten. Dafür geben wir ihr gleichzeitig eine Tablette gegen Trichomonaden und eine Tablette gegen Kokzidien, vier Stunden später bekommt die Taube noch eine Tablette gegen Würmer. Zwei Mal am Tag spritzen wir in den Kropf der Taube eine Lösung von ADENO-COLI von unserem Tierarzt Raf Herbots. Gleichzeitig geben wir der Taube auch einen Löffel NUTRI POWER von Natural ein. In den meisten Fällen bleibt der Zustand unverändert, er wird nicht besser, aber er wird auch nicht schlimmer. Also gehen wir über zu einer Behandlung gegen Staphylokokken und Streptokokken (beides Bakterien) und das Circo-Virus. Zwei bis drei Tage lang geben wir dafür CLAVUBACTIN, das auf Rezept vom Tierarzt zu bekommen ist. Wir geben zwei Mal am Tag eine halbe Tablette. Stellt man nach zwei Tagen keine nennenswerte Veränderung fest, was sehr selten ist, muss man mit dieser Behandlung aufhören. Dann bleiben uns als letztes Mittel nur noch ZOVIRAX-Tabletten, von denen wir 3 Mal am Tag ¼ Tablette geben. Man wird sehen, dass die Taube nun schnell besser wird. Das Übel ist geheilt, und die Taube wird wieder schön und lebendig wie zuvor.
Schlussfolgerung: Es ist gut, die genannten Produkte für den Fall, dass man mit diesem Problem konfrontiert wird, im Haus zu haben. Für eine medizinische Untersuchung ist es dann meistens zu spät. Ich weiß wohl, dass Züchter, die ein strenges Regiment führen, solch eine Taube gewöhnlich vom Schlag verschwinden lassen. So sind sie das Problem los. Aber wer Tauben liebt, und meine Frau ist so eine, setzt alles daran, so eine Taube noch zu retten. Und ich muss sagen, dass ihr das meistens auch gelingt. Aber manchmal reicht ein Tag der Unachtsamkeit (unbemerkter Zustand) aus, um alles durcheinander zu bringen, und was immer man dann auch macht, nützt nichts. Viele Züchter werden auch damit konfrontiert, aber sie wagen oft nicht, darüber zu sprechen. Vergesst jedoch nicht, dass man das Blatt schnell wenden kann, wenn man schleunigst reagiert, und das sollte man doch immer anstreben. Vor sehr langer Zeit sagte sogar Van den Hoek, der Verfechter von Futter und Wasser: „Wenn morgen meine beste Zuchttaube krank wird, gehe ich heute noch mit ihr zum Tierarzt.“ Das ist doch wohl eine klare Aussage!
Schlussfolgerung: Ein guter Züchter muss die Gabe haben oder sich aneignen, die meisten Dinge schon in der Entwicklung zu erkennen. Wer danach handelt, kann beruhigt davon ausgehen, dass ihm das keine Windeier legt.
Damit soll es für heute genug sein. Wir hören in zwei Wochen wieder voneinander. Bis dann also… und bleibt gesund.

Ihr Diener

THE LOST SON


  senden Sie Ihre Reaktion

« zurürck zum Weblog

 


© 2004 Michel Vanlint
Michel Vanlint
Bogaerdenstraat 33 / 3440 Zoutleeuw
Tel: +32(0)475 75 79 58 / Fax : +32(0)11 69 66 78
Email : michel@vanlint.be
Nedstat Basic - Gratis web site statistieken
Eigen homepage website teller