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 Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing‘...
Nachricht gesendet Donnerstag, 1 November 2012

Mein letzter Artikel hat viele Reaktionen hervorgerufen. So bekam ich E-Mails aus den USA, aus Kanada, Schottland und natürlich auch aus mehreren europäischen Ländern. Alle mit derselben Bitte, nämlich den Namen des alternativen Produktes für ZOVIRAX zu nennen, das man ganz normal bei einer Infektion mit dem Herpes-Virus bei Tauben anwenden kann. Es war sogar einer darunter, der schrieb: „Wer A sagt, muss auch B sagen!“ Natürlich werde ich das Produkt einmal nennen, aber da jetzt die Reisesaison doch vorbei ist, kann man ruhig die Zuflucht zu Zovirax nehmen. Ich will nämlich keinen Sturmlauf auf das alternative Produkt, mit dem man Herpes-Viren bekämpfen kann, lostreten. Offensichtlich ist dieses Virus doch zum weltweiten Problem geworden. Aber ihr könnt ganz beruhigt sein, ihr bekommt das Produkt rechtzeitig von mir genannt, wenn sich die Notwendigkeit 2013 wieder ergibt. Es ist also nicht nötig, diesbezüglich noch weiter auf mich einzudringen.

Eine andere aktuelle Erscheinung sind Frauen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und das nicht nur in der Politik, sondern sie machen auch in der Geschäftswelt von sich reden. Dazu kommt noch die Beurteilung eines Buches durch Hilde Sabbe, einer Redakteurin der belgischen Tageszeitung „Het Laatste Nieuws“. Das Buch, ein Bestseller, trägt den Titel „The End of Men and the Rise of Women“ (Das Ende der Männer und der Aufstieg der Frauen) und wurde von Hanna Rosin, einer amerikanischen Journalistin geschrieben. Diese behauptet nun ganz entschieden, dass die Frauen nach und nach die Führung übernehmen werden. Sie behauptet weiter, dass Frauen allmählich immer mehr qualifizierte Berufsabschlüsse machen werden und dadurch sogar zu Hauptverdienern und Ernährern ihre Familien würden. Hilde Sabbe sagt jedoch in ihrem Artikel, dass das alles so nicht laufen wird und dass wir Männer uns vorerst noch nicht allzu viele Sorgen deswegen machen müssten. Auch Paul Buysse, der Geschäftsführer von Bekaert (einer großen belgischen Firma) teilt mehr oder weniger diese Meinung, wenn er wörtlich sagt: „Geeignete Frauen sind selten.“ Aber dass sich die Emanzipation der Frauen noch immer weiterentwickelt, kann man daraus doch ableiten.

Das ideale Produkt für den
Winterzucht. Wir geben es
zusammen mit 2 ml. Allicin
pro Liter Trinkwasser.

Aber erleben wir eine ähnliche Erscheinung nicht auch bei unseren Tauben? Wer zum Beispiel auf totaler Witwerschaft reist, muss – wenn auch oft widerwillig – zugeben, dass die Bilanz am Ende der Reisesaison zum Vorteil der Weibchen ausfällt. Und wie man Frauen immer als „das schwache Geschlecht“ bezeichnet hat, so sind sie gegenwärtig dabei, alles dafür zu tun, um diese Bezeichnung zu entkräften. So sehen wir, dass unsere Täubinnen bis vor noch gar nicht so langer Zeit gegen ihren Gemahl, den Vogel, den Kürzeren ziehen mussten. Aber seit ein paar Jahren kann und darf man ruhig sagen, dass gut trainierte Täubinnen in der Regel den Kampf auf den Flügen der Großen Mittelstrecke und der Eintagesweitstrecke für sich entscheiden und das zum Nachteil für ihren Gemahl, den Vogel. Man kann das nicht mehr übersehen. Und somit sind die Weibchen jetzt schon das starke Geschlecht in unserem Taubensport geworden. Wir kennen Züchter, die aus diesem Grund nur noch ausschließlich mit Weibchen spielen. Ihre Männchen bleiben zu Hause und müssen geduldig auf die Heimkehr des Frauenvolkes warten. Vor Jahren war das noch anders. Damals spielte man nur sporadisch mit Weibchen und dann auch nur vom Nest. Aber heutzutage hat sich unser Taubensport so entwickelt, dass man dank der totalen Witwerschaft sowohl Männchen als auch Weibchen ins Kampfgetümmel wirft. Und ja, auf knallharten Flügen und bei ungünstigen Wetterverhältnissen sieht man in der Regel auch in der Mehrheit Weibchen unter den ersten Zehn in der Preisliste. Untersucht das nur mal selbst…
Mit Weibchen zu spielen, hat noch einen weiteren Vorteil. Der Züchter bekommt dadurch genaue Informationen über den Wert seiner jede Woche an einem Flug teilnehmenden Tauben. Wer nach der Reisesaison zwischen solchen gereisten Weibchen seine Auswahl treffen kann, wird schnell entdecken, über welch ein hervorragendes Zuchtmaterial er hier verfügt.

Kürzlich las ich, dass Frauen mehr erotische Träume haben sollen als Männer, und das ist nun etwas, das ich nur schwer glauben kann. Was mich selbst betrifft, stimmt das jedenfalls nicht, denn fast täglich bekomme ich von meiner Frau zu hören: „Du denkst nur an Tauben, Sex, Fußball und schlafen, und alles, was mit dem Haushalt zusammenhängt, überlässt du mir.“ Ich muss das bestätigen. Meine Frau hat immer Recht, und ich gönne ihr das auch. Denn es ist in der Tat wirklich wahr, dass ich Tauben liebe. Und Sex ist ein Muss bei mir, der steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Fußball und schlafen kommen dazu, damit ich zu Atem kommen und meine erotischen Träume wirken lassen kann, und das beinahe jeden Tag. Ob ich dann glücklich bin? Das bin ich unbestritten. Natürlich bin ich nicht von gestern und sorge für meine Kondition, weil ich weiß, dass ein guter Hahn nicht fett wird.

"Innovationen für die Loft" gesehen
auf der Taubenausstellung in Kassel

Soeben bin ich von Kassel zurückgekommen, wo am 27. und 28. Oktober eine Woche eher als in den vergangenen Jahren die 23. Internationale TaubenMarkt-Messe stattgefunden hat. Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass weniger Besucher dort waren als in den vorhergehenden Jahren. Das ist zum Teil wahrscheinlich auf die weniger guten Wetterverhältnisse (in der Nacht zuvor hatte es geschneit) zurückzuführen und zum Teil auch auf die Krise, die sich offensichtlich auch auf unseren Taubensport auswirkt. Die Züchter schleppten sich auch weniger mit allen möglichen Produkten und Zubehörartikeln ab. Züchter, die einen Stand gemietet hatten, um Tauben an den Mann zu bringen, waren enttäuscht und unzufrieden. Ein oder zwei Tauben während zwei Messetagen zu verkaufen, ist auch wirklich deprimierend und bestimmt nicht genug, um alle angefallenen Kosten zu decken. Das Positive dabei bleibt jedoch, dass sich viele Ausländer bei dieser jedes Jahr wiederkehrenden, gut organisierten Veranstaltung ein Stelldichein geben. Es ist doch immer wieder ein Vergnügen, vertraute und bekannte Gesichter treffen und begrüßen zu können.
Wenn ihr diesen Bericht zu lesen bekommt, hat der November bereits angefangen. Man weiß, dass Ende November mit der frühen Winterzucht begonnen wird. Um nun mit einem ruhigen Gemüt und angenehmen Gefühl mit der Winterzucht an den Start zu gehen, empfehlen wir, noch schnell eine Kotprobe (die an 5 aufeinander folgenden Tagen gesammelt wurde) zur Untersuchung an einen kompetenten Tierarzt zu schicken. Auf Wunsch kann dieser auch dafür sorgen, dass eine umfangreichere Untersuchung durch ein anerkanntes Laboratorium, das auf Tauben spezialisiert ist, durchgeführt wird.
Genug für heute. Meine Frau ruft mich nach oben, und normalerweise muss sie mich nicht zwei Mal rufen, es sei denn, ich habe es beim ersten Mal nicht gehört.
Bis bald, haltet die Ohren steif und bleibt gesund.

Ihr Diener

THE LOST SON


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