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 Jeder will lange leben, aber niemand will alt sein...
Nachricht gesendet Donnerstag, 12 Juli 2012

Es geht jetzt sehr schnell. Die Preisflüge reihen sich in dichter Folge aneinander. Es gibt reichlich Auswahl, aber an Lage und Wind kann man nichts ändern. Man muss einfach akzeptieren, was kommt.
Unsere jährigen Tauben und ihre älteren Schlaggenossen sind wieder in Tritt gekommen. Sechs alte Tauben innerhalb einer Minute von Nevers (451 km) haben uns davon überzeugt. Nicht nur unser medizinsicher Eingriff sondern auch das Fallen der ersten Feder haben für diese Wende gesorgt. Heutzutage wird angenommen, dass die große Form erst nach dem Fallen der zweiten Feder auf den Schlag kommt. So haben wir sicherlich noch etwas gut.

Ihr Diener, nach einer obligatorischen
Ausbildung.

Momentan haben alle Reisetauben, sowohl die alten als auch die Jährigen ein sehr schweres Reiseprogramm hinter sich. Mehr als 4.700 km, die nur aus der Teilnahme an den wöchentlichen Preisflügen bis zum 7. Juli errechnet wurden. Demnächst werden die Jährigen noch von Limoges fliegen, während die alten Tauben mit nach Blois (460 km) müssen. Anschließend stehen noch Salbris, Bourges, Le Mans, Argenton, Blois, La Souterraine und Gueret national für sie auf dem Programm. Ja, man sieht, dass es hier jede Woche arbeiten heißt. Leider steht zwischen den Flügen von La Souterraine und Gueret kein Flug der Großen Mittelstrecke mehr auf dem Programm. Die französischen Behörden erlauben dann auf ihrem Gebiet keine Auflässe mehr.
Bei unseren Jungtauben läuft es auch gut. Sie haben jetzt zwei Mal von Momignies (110 km) geflogen und sind jetzt mit nach Soissons (192 km). Wir haben sie bis zum 21. Juni, also bis zum Sommeranfang verdunkelt. Mit dem Belichten werden wir noch eine Weile warten, weil wir wollen, dass das junge Volk so lange wie möglich die großen Schwungfedern behält. Unser Ziel ist es wie jedes Jahr, alle Jungtauben an den vier Nationalflügen für Jungtauben teilnehmen zu lassen. Vor zwei Wochen haben wir Männchen und Weibchen getrennt. Wir haben ihnen dann auch einen Chipring angelegt. Die jungen Weibchen bekamen einen gelben Aufkleber auf ihren Chipring. Das vereinfacht das Auseinanderhalten der Geschlechter bei der Heimkehr von den Flügen erheblich.
Inzwischen ist auch der Soissons-Flug geflogen. Es ging nicht ohne Verluste ab. Nach einem Auflass um 13.40 Uhr und mit einem kräftigen Wind aus südwestlicher Richtung und hin und wieder drohenden Gewitterwolken machen die ersten Tauben doch gut 1.900 m/min. Viele Jungtauben wurden überrascht und verrechneten sich. Verluste waren vorherzusehen. Auch BLUE HEAVEN LOFT blieb nicht verschont. Zu viele Jungtauben erreichten erst nach langem Suchen den heimatlichen Schlag. Zu wenig Erfahrung kann ein Grund dafür sein, obwohl es bei solchen Wetterverhältnissen nicht einfach ist, den richtigen Kurs zu bestimmen. A.S., ein Mann mit einer goldenen Feder, hat auch schon geschrieben, dass man Tauben, die bei kräftigem Rückenwind Spitze fliegen, nicht unterschätzen darf. Sie verfügen wohl wirklich über ein gutes Orientierungsvermögen, dass es ihnen erlaubt, den kürzesten und schnellsten Weg nach Hause zu finden. Über die Taubenauflässe kann man diskutieren. Eins wissen wir jedoch: Wenn man sich entscheidet, trotz unbeständigen Wetters die Tauben am selben Tag freizulassen, so macht man das am besten so früh wie möglich und sicher nicht mehr am späten Nachmittag. Auch der Barcelona-Flug des Jahres 2012, für den am Freitag um 14.00 Uhr aufgelassen wurde, ist wieder ein klarer Beweis für diese Behauptung.
Normalerweise tröpfeln wir alle unsere Tauben vor dem Einsetzen für einen Flug und bei der Heimkehr. Damit haben wir jetzt auch wieder aufgehört, weil wir bei einigen Tauben bemerkten, dass sie beschädigte Ohrfederchen hatten. Wir sind überzeugt, dass das Tröpfeln der Augen jede Woche und ihr Aufenthalt im Reisekorb (jede Woche zwei Nächte) der Grund für dieses Problem ist. Wir bleiben auch dabei, dass Tauben mit so genannten nackten Ohren sich nicht mehr angemessen behaupten können. Sie können zwar noch Preis machen, aber Spitze fliegen ist nicht mehr drin.
Momentan bin ich zu Hause nicht mehr der Boss und muss mich regelmäßig unterordnen. Mit zwei Frauen im Haus (Tochter Linda hat zur Zeit Ferien) ist das auch gar nicht anders möglich. Mutter und Tochter ziehen an einem Strang, und um den häuslichen Frieden zu wahren, ordne ich mich der Mehrheit unter. Man muss Frauen immer ihr Recht gönnen, auch wenn man als Mann häufig anderer Meinung ist. Meine jahrelange Erfahrung im Umgang mit Frauen hat mich zu der Feststellung kommen lassen, dass wenig weibliche Schönheit umherläuft, die keine Komplexe hat. Die eine findet ihren Busen zu klein, und die andere würde alles tun, um mit einer kleineren Cup-Größe  durchs Leben gehen zu können. Aber nicht jeder hat die Mittel, um so einen Eingriff vornehmen zu lassen. Als Mann muss man dann wissen und vor allem nicht vergessen, dass viele Frauen aus Angst, bedürftig zu erscheinen, ihre Bedürfnisse leugnen. Es ist eure Sache, das zu berücksichtigen.

Die begehrtesten Zustand Pulver
Die ideale Energiequelle

Am vergangenen Freitag – es war der Abend vor der Ankunft von Barcelona, beim Barbecue von „Loft 24“, zu dem ich gehöre – wurde ich plötzlich von einem jungen Taubenzüchter angesprochen, der sehr höflich um einige Erklärungen bat. Er meinte, ein Problem mit seinem Schlag zu haben, der aus Ytong-Steinen gebaut ist. Die Ausflüge sind in nord- bis nordöstliche Richtung ausgerichtet. Der Schlag hat ein Satteldach mit Doppelfalz-Ziegeln, keine Schnellbau-Ziegel. Obwohl es nur geringe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gibt, findet er seine Schläge zu nasskalt, und er fragte mich, was die Ursache dafür sein könnte. Seine Tauben flogen zwar Preise, aber unregelmäßig.
Über die Bedeutung des Schlages und seine Ausrichtung habe ich früher schon geschrieben. Ich kann nicht oft genug darauf hinweisen, wie wichtig ein guter und solider Taubenschlag ist, dessen Ausflüge nach Ostsüdost zeigen. Als ich um nähere Erklärungen bat, erfuhr ich Folgendes: Der betreffende junge Mann hatte ein Grundstück gekauft, darauf ein Haus gebaut und später seinen Taubenschlag errichtet und das nach den Vorschriften der städtischen Bauverordnung. Demzufolge durfte er keinen Schlag mit der idealen Ausrichtung nach Ostsüdost bauen. Die Folge waren alle möglichen Probleme. Ich berichtete ihm über meine eigenen Erfahrungen auf diesem Gebiet. Nachdem meine Tauben 1980 gestohlen worden waren und der Schlag angezündet worden war, habe ich einige Wochen ernsthaft darüber nachgedacht, mit dem Taubensport aufzuhören. Aber der Taubenbazillus ist übermächtig. Also beschloss ich einen neuen Schlag zu bauen, und zwar vollständig nach den bereits bekannten Normen von erfahrenen Taubenzüchtern. René Somers aus Oelegem (Besitzer des berühmten und später berüchtigten DOKUS) machte den Entwurf. Freund Jos Deno aus Leefdaal sorgte für die Ausführung und Fertigstellung. Der Schlag wurde doppelwandig aus Ytong-Steinen gebaut, wobei die innere Wand 9 cm breit war. In Fenster und Türen wurden Thermopane-Scheiben eingesetzt, und das Satteldach war mit Pfannen gedeckt. Als der Schlag fertig war, kam Jan Grondelaers aus Opglabbeek zu Besuch, und wisst ihr, was der sagte? „Wenn du vom ersten Jahr an auf diesem Schlag gut spielen willst, musst du noch etwas verändern. Du musst nun noch die Innenwände deines Schlages mit Rigips-Platten von zirka 9 cm Breite verkleiden.“ Diese Platten werden auch in Häusern als Zwischenwände für Schlafzimmer gebraucht.  Gesagt, getan, und wirklich, Jan Grondelaers bekam Recht. Auf dem neuen Schlag (aus Ytong-Steinen) wurde vom ersten Jahr an gut geflogen. Ein Jahr später holten wir mit Jährigen von Limoges national mit 24 Tauben 24 Preise. Leider Gottes zog ich 1982 nach Taiwan um, und so war es nicht möglich, noch weiter zu experimentieren. Das war der Verlauf des Gesprächs mit diesem jungen Züchter, der wirklich den Ehrgeiz hat, um es weit bringen zu können. Mit den nötigen Veränderungen an seinen Schlägen wird es ihm sicherlich gelingen, seine Ergebnisse zu verbessern. Allerdings wird die Ausrichtung nach Nordnordost während seiner ganzen Laufbahn ein Handikap für ihn sein.
Noch dies: Unsere Jährigen werden an diesem Wochenende alle für den Nationalflug von Limoges (625 km) eingesetzt. Das ist ihr letzter Test. Wir werden euch über den Verlauf dieses Fluges auf der Höhe halten.
Bis in zwei Wochen. Dann ist der Nationalflug von Bourges am 28. Juli auch schon geflogen. Gehabt euch wohl inzwischen. Und allen, die meine Artikel lesen, wünsche ich weiterhin viel Erfolg, gute Gesundheit und viel Liebe und Zuneigung zu Hause.

Ihr Diener

THE LOST SON


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