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 In jedes Schloss passt ein Schlüssel...
Nachricht gesendet Donnerstag, 28 Juni 2012

Kürzlich wurde mir folgende Frage gestellt: „Was muss man mit Tauben machen, bei denen die Federchen rund um die Ohren nicht glatt anliegen? Solche Tauben sind doch auf einem Flug sicherlich benachteiligt?“ Der Fragesteller hatte das während des Einkorbens in seiner Einsatzstelle bei mehreren Tauben bemerkt.
Über diese Erscheinung gibt es wenig Literatur. Auf jeden Fall ist es ein Problem der oberen Luftwege. Es gibt verschiedene Gründe, die das Übel verursachen können. Zuerst und vor allem muss man danach trachten, die Ursache herauszufinden. Der am meisten auf der Hand liegende Grund ist meistens eine Erkältung und/oder eine Verstopfung der oberen Luftwege durch die Anhäufung von Schleim. Diese Symptome bringen die Tauben nach einem mehr oder weniger langen Aufenthalt im Kabinenexpress mit nach Hause. Der Temperaturunterschied zwischen der unteren und oberen Boxenreihe ist nicht gering. Mangel an Sauerstoff in den Körben während des Transports zum Auflassplatz begünstigt das Abstehen der Federchen um die Ohren. Untersuchen Sie auch den Schlag, auf dem die Tauben untergebracht sind. Zu viel oder zu wenig Lüftung spielt eine große Rolle. Wer beobachtet und auch notiert, kann leicht herausfinden, in welchen Nistzellen jedes Jahr das Problem mit den oberen Luftwegen auftritt. Wer automatische Kotbänder auf den Schlägen hat, tut gut daran, die Öffnungen, durch die die Transportbänder von einem Abteil zum anderen laufen, so viel und so gut wie möglich zu verschließen. Wir haben dafür einen elastischen Plastikstreifen benutzt, der diese Öffnungen auch während das Kotband läuft perfekt abdichtet. Auf vielen Schlägen gibt es auch unter den Einflügen Lüftungsöffnungen. Die müssen unbedingt geschlossen gehalten werden, vor allem bei starkem Ostwind, der niemals ungehindert in den Schlag wehen darf.
Nun kann auch noch etwas anderes die Ursache für „dicke Köpfe“ bei den Tauben sein: Sägespäne, die hochwehen bei Kämpfen während des Transportes und dadurch Staub verursachen. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Problem, aber darauf haben wir absolut keinen Einfluss mehr, wenn wir unsere Tauben eingesetzt haben.
Wer seine Tauben individuell behandeln will, nachdem er die Ursache für die „Kopfsorgen“ gefunden und das Problem so gut oder so schlecht wie möglich durch Verbesserungen auf dem Schlag gelöst hat, kann seinen Tierarzt bitten, diesen Tauben zwei Mal eine Injektion mit 0,4 ml Lincospectin + 0,1 ml Catosal zu geben, und zwar vorzugsweise am Sonntag zum ersten Mal und am Dienstagnachmittag zum zweiten Mal. Man kann mit diesen Tauben dann ganz normal weiterspielen und sie am Donnerstag wieder einkorben. Das muss zu einer Besserung führen und auf jeden Fall Erleichterung bringen.

Protective Muskel - Muskelaufbau der Wahl.
Wirksam, wenn Müdigkeit in Erscheinung tritt.

Schiefflieger: Hier und da tauchen sie wieder auf. Das schwere Frühjahr fordert seinen Zoll. Tauben, die ihre Schmerzgrenze überschreiten müssen, sind demgegenüber sehr empfindlich und zeigen schnell diese Erscheinung. Tauben, die sich vollständig verausgabt haben, um nach Hause zu kommen und kürzlich noch einen frühen Preis gewonnen haben, haben plötzlich Angst davor, mit den anderen Tauben nach draußen zu stürmen. Das ist ein erstes Zeichen, dass etwas verkehrt läuft. Wer diese Tauben trotzdem nach draußen jagt, verschlimmert das Problem. Beobachten Sie diese Tauben. Wer Geduld hat, kann Folgendes machen. Erzwungene Ruhe bringt oftmals eine leichte Besserung, doch selten eine vollständige Genesung. Eine kohlenhydratarme Fütterung ist sicherlich nicht schlecht. Ein Zuviel an Zucker in den Muskeln kann der Auslöser für das weniger gute Funktionieren des Flügelgelenkes sein, was Schmerzen zur Folge hat. In der Vergangenheit ist es uns gelungen, bei bestimmten Schieffliegern eine Verbesserung zu erreichen, indem wir 5 Tage lang morgens und abends jeweils ¼ bis ½ Tablette DUPHAMOX (oral) von Pfizer Animal Health verabreicht haben. Ferner haben wir OCTACOSANOL, ein Pulver aus Weizenkeimöl, über das mit Öl angefeuchtete Futter gegeben. Wer Geduld hat, wird sicherlich für seine Mühe belohnt.
BLUE HEAVEN LOFT: Nach acht Wochen ohne Unterbrechung auf der Großen Mittelstrecke gespielt zu haben, kann man doch ein paar Feststellungen machen. So sehen wir, dass es unsere Weibchen besser tun als ihre bessere Hälften, die Männchen. Das schwache Geschlecht gibt noch immer den Ton an, vor allem bei wechselhaftem Wetter. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass am Ende der Saison, wenn die Tauben aufs Nest gebracht wurden, unsere Männchen auch noch ein Wörtchen mitreden werden. Was haben wir jetzt übrigens gesehen? Nach dem letzten Flug von Montluçon haben wir auf allen Reiseschlägen gestoßene Federn gefunden. Auch eine eigenartige Erscheinung, dass mehrere Tauben gleichzeitig ihre erste Feder stoßen. Natürlich leben sie in einer Gemeinschaft, und die Lebensumstände sind für alle dieselben. Es gibt weder beim Futter noch beim Wasser Abweichungen, und sie legen auch jede Woche dieselbe Flugstrecke auf der Großen Mittelstrecke zurück. Wie es den Anschein hat, gibt es diese Erscheinung gleichfalls bei Klosterschwestern, die auch alle in einer Gemeinschaft leben und deren Zyklus auch gleichzeitig abläuft. Über das Fallen der ersten Feder ist schon viel erzählt worden. Manche Züchter haben Angst, solche Tauben wieder einzukorben, solange die nachwachsende Feder sich noch nicht ganz entfaltet hat. Wir achten darauf nicht, weil es ganz allgemein jede Woche einige Tauben gibt, die eine Feder stoßen werden. Wer übrigens die Flügel nicht regelmäßig ansieht, wird nicht einmal bemerken, dass gerade eine Feder gestoßen wurde, und wer ständig darauf achtet, wird fast jede Woche ein paar Tauben zu Hause lassen müssen. Das hat eigentlich keinen Sinn für jemand, der gern mit vielen Tauben an den Start gehen will. Aus Erfahrung wissen wir, dass das Werfen von Federn und das Nachwachsen davon normalerweise keinen Einfluss auf die Leistungen haben wird.
In einem der vorigen Beiträge erzählte ich auch, dass wir nach der Ursache suchten, warum die Tauben auf BLUE HEAVEN LOFT so wechselhafte und unterschiedliche Leistungen bringen. Manchmal fliegen sie frühe und viele Preise und dann wieder fast nichts. Schließlich haben wir nach tagelanger Untersuchung den Finger in die offene Wunde legen können. Wir haben eins unserer Reiseweibchen geopfert und über Tierarzt Dr. Raf Herbots für eine umfangreiche Autopsie an ein Labor geschickt. Die Wissenschaftler dort haben weder Zeit noch Mühe gespart und bei dieser Taube das Innere nach außen gekehrt und auf alle viralen und bakteriellen Infektionen untersucht. Und was hat sich nun herausgestellt? Es wurden Hefen aus dem Kropf isoliert und Spuren von Chlamydien gefunden. Aber die haben auch viele Frauen, die fremdgehen und vor allem die, die oft den Partner wechseln. Die meisten von ihnen wissen nicht einmal, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ein Mann, der bei seiner Jagd auf so eine Frau trifft, wird ziemlich schnell Probleme damit bekommen. Vor allem die, die mit bloßem Dolch kämpfen. Wir lieferten diese Taube am Montagmorgen bei unserem Tierarzt ab, der sie am selben Tag noch an das Labor weiterleitete. Am Freitag hatten wir das Ergebnis im Briefkasten. Zu spät, denn unsere Tauben waren an dem Tag schon unterwegs nach Montluçon. Wir haben erst am Montag nach der Heimkehr vom Flug mit der Behandlung beginnen können, weil es am Wochenende keine Medikamente gab. Montag, Dienstag und bis Mittwochmittag wurde behandelt, am Donnerstag haben wir unsere Tauben wieder eingekorbt, und was sahen wir? Eine erhebliche Verbesserung der Leistungen und beinahe 60% Preis, was wir bei jedem Flug anstreben. Da seht ihr mal wieder, dass man nie den Mut verlieren darf, sondern immer auf der Suche nach der Ursache für das Versagen seiner Favoriten bleiben muss. Viele Züchter würden die Geduld verlieren und auch das Vertrauen zum Können der eigenen Tauben. Der Tod hat immer eine Ursache, das steht fest. Wir sind wirklich froh, dass gefunden wurde, warum unsere Reisemannschaft so unregelmäßig mit Hochs und Tiefs geflogen hat. Inzwischen haben wir gnadenlos alle Körnermischungen und Beiprodukte, die leicht schimmeln oder verderben, aus unserem Vorrat aussortiert. In Zukunft werden wir die soeben gemachte Erfahrung beherzigen, denn sagt das Sprichwort nicht: „Ein Esel stößt sich nicht zwei Mal am selben Stein.“ Frauen machen das hingegen schon mal, aber deswegen sind sie noch längst keine Esel.
Eine kürzlich erschienene Publikation sagt über sie Folgendes:
„Frauen sagen immer, dass nichts ist, obwohl ganz klar etwas nicht in Ordnung ist.“
„Frauen reden immer viel zu viel.“
„Frauen fragen auch ständig, was Männer denken.“
„Frauen versuchen immer, Streitereien mit Tränen zu gewinnen.“
„Frauen geben niemals zu, dass sie im Unrecht sind.“
Seit einigen Tagen wissen wir jetzt auch, dass, wenn jemand die Wahrheit sagt, die Gefahr für Diskussionen, Streit und Schmähungen besteht, was schlimmere Aggressionen zur Folge haben kann. Seid also gelassen und besteht nicht immer darauf, dass ihr Recht habt. Es wird euch viele Sorgen, Eifersucht, Hass und Neid ersparen.
Bis in zwei Wochen.

Euer Diener

THE LOST SON


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